Nach ein, zwei, drei dezenten Hinweisen, kommt nun natürlich noch ein kleiner Beitrag zu Ostsee – Sonne – Strand(körben) und Meer. Einem tollen Ostsee Urlaub, wo das Wasser niemals fern ist!

Also: Ein Strandkorb ist ein spezielles Sitzmöbel aus Korbgeflecht für den Strand, vergleichbar einem verkleideten Sessel. Sein Zweck ist, Schutz vor Sonne, Wind, Regen und Sandflug zu bieten…. :-)
Komischerweise habe ich nur in einem Solchem und Welchem zum Cocktails trinken in einer Bar gesessen und es war überaus gemütlich kann ich sagen.
Vorn weg ein Trip an die “östliche” Ostsee ist sehr weiterzuempfehlen und bei dem ein oder anderen weckt dieser mit Sicherheit Erinnerungen an frühere Zeiten mit Mutti und Vati – sozusagen. Genaues Ziel Graal-Mürtiz, in der Rostocker Heide liegend, also ganz grob zwischen Rosock und Stralsund. Ein schönes Örtchen für jung und alt und dazwischen. Für jeden Nahe zu legen ist eine Unterbringung unmittelbar am Meer. Sanftes oder weniger sanftes Wellenrauschen wiegt einen wohlwollend in den Schlaf. Genauso weckt man mit ihm auf. Das ist Erholung! Auch die Luft ist merklich sauber und man fühlt sich, als ob man permanent und mit geschlossenen Augen tief durchatmen möchte, um so viel wie möglich von der augenblicklichen Wohlfühlphase zu behalten. Schöne lange Spaziergänge macht man mit Freude. Tappst barfuß durch den Sand und lässt das kalte Meer um seine Füße spülen. An etwas konnte ich mich nicht mehr erinnern und zwar an das, dass es so windig ist, das büro-, pc- und linsengeschädigte Augen damit gar nicht zurecht kommen. Das nennt man dann Dauerheulen! Auch ein Überziehteil und Tuch durfte nie fehlen, obwohl die Sonne schien und es heiß war – seltsam! Sehr schön und darf nicht vergessen werden zu erwähnen, der einzigartig feine, helle und saubere Sand, der sich wie Samt auf der Haut anfühlt…
Ein vollgepacktes Programm in der Kürze der Zeit stört hier eigentlich gar nicht. Man genießt durchaus die Tage und fühlt sich niemals gestresst. Besonders zu empfehlen ist Sightseeing in Rostock, dann Warnemünde mit Leuchtturm und Teepott. Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wo sind da die tollen Pinguine hingekommen? Das war das Einzigste, an das ich mich noch aus der Kindheit erinnern konnte. Verdammt, ich hab sie gesucht, mich gefreut, bin die ganze Promenade hoch und runter und? Weg, die tollen Figuren, einfach verschwunden. Bad Doberan mit Molly fahren über Heiligendamm nach Kühlungsborn sollte auch nicht fehlen. Ein Ausflug nach Stralsund ebenfalls nicht. Und wenn man schon mal da ist, gleich auf die Insel Rügen um da eine tolle Alleenstraße entlang zufahren, Binz zu besichtigen und zu den Kreidefelsen zuwandern. Auch in Prerow sollte man gewesen sein. Hier bietet sich eine Tagestour mit dem Rad an, die es überall zu leihen gibt. Ein Traum, über Fischland und den Darß zu einem Leuchturm an der Spitze, dem Darßer Ort und weiter nach Prerow, wo man durchaus im Regenbogencamp landen kann wenn man zum Strand möchte, lach. Unterwegs begleitet von viel Natur und schönen Häusern die dem ganzen Flair durch ihre Reetdächer das i-Tüpfelchen drauf setzen. Vorbei an Steilküsten, abgelegenen Stränden und kleinen Örtchen radelt man gemütlich durch die Gegend. Heimwärts an der Boddenküste entlang, bekommt man ein stilleres, aber durchaus “gemütliches” Gewässer zu sehen. Boote und Schiffe zu beochten ist hier ein Muss. Ausgestattet mit einem Fernglas und Decke, kostet man zudem tolle Sonnenuntergänge aus. Am Horizont plötzlich auftauchende und verwindende Lichter sind zu erkennen und ein tolles, tiefgründiges, “Ichhabegutelaunegefühl” übersät einen.
Um noch einmal auf die Strandkörbe zurückzukommen, diese gehören zur Ostsee, wie der Äppler zu Frankfurt. Sie bieten eine schöne Kulisse, wobei am Strand mir die unmittelbare Nähe zu anderen Badegästen und das Gefühl von Sardinen in der Büchse dann etwas zu viel ist und ich mich daher lieber abgelegen auf meinem Handtuch unter einer Strandmuschel platziere. Auch der ein oder andere Marienkäfer kommt an extrem heißen Tagen und ablandigem Wind mit seiner ganzen Verwandtschaft vorbei, was das angenehme Ruhen auf einem gelbfarbenen Strandtuch in einem gelbfarbenen Zelt extrem lästig macht. Nunja, man aranchiert sich und gibt ihnen nach, indem man an solchen Tagen einfach mal eher geht :-)
Wenn ich die Ostsee mit wenigen Worten beschreiben müsste – entdecken, erleben, entspannen, genießen, tollen frischen Fisch essen, über den ich nun gar nix geschrieben habe…